L’entraîneur Bo Svensson de l’Union Berlin de retour à Mayence

2024-08-22 09:32:22

Was Jürgen Klopp überlebt hat, wird auch Bo Svensson nicht aus der Bahn werfen: die erstmalige Rückkehr zum FSV Mainz 05 als Trainer einer gegnerischen Mannschaft. Die steht am Samstagnachmittag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei Sky) an. Schon vor einem Jahr standen sich Mainz und Union Berlin zum Auftakt gegenüber. Wenn man so will, leitete die Mainzer 1:4-Niederlage in Köpenick Svenssons Ende Oktober erfolgte Demission ein.

So emotional und tränenreich der Abschied von der Mannschaft und – per Videobotschaft – den Fans nach dem Aus im DFB-Pokal, einem desolaten Auftritt beim Zweitligaverein Hertha BSC (0:3), geriet, so herzlich dürften die 05-Anhänger Svensson und seinen Assistenztrainer Babak Keyhanfar, einen gebürtigen Mainzer, am Samstag begrüßen.

Svensson, der von 2007 bis 2014 unter anderem 90 Bundesligaeinsätze im Mainzer Trikot absolviert und später als Trainer im Nachwuchsleistungszentrum gearbeitet hat, war Anfang 2021 nach eineinhalb Jahren in Salzburg an den Bruchweg zurückgekehrt. Diesmal als Cheftrainer, mit Keyhanfar als Assistenten – und für eine vermeintliche „Mission impossible“.

Überwiegend schlechte Laune

Binnen kürzester Zeit gelang es ihm, die Abwehr des designierten Absteigers zu stabilisieren und die gesamte Spielweise wieder auf den „Mainzer Weg“ zu bringen. Am Ende stand die mit 32 Rückrundenpunkten erfolgreichste Aufholjagd in europäischen Profiligen, Svensson führte das Team vom letzten auf den zwölften Platz. Ein Jahr später landeten die Mainzer sorgenfrei auf dem achten Rang, in der Saison 2022/23 galten sie als Kandidat fürs internationale Geschäft, das sie jedoch verpassten.

Aus heutiger Sicht hätten Verein und Trainer sich damals trennen sollen. Svensson wirkte bei seinen öffentlichen Auftritten zunehmend mürrisch. Daran änderte die Sommerpause nichts, auch während des Trainingslagers in Schladming 2023 trug der Däne überwiegend schlechte Laune vor sich her und machte auch keine Anstalten, seinen noch eine Saison laufenden Vertrag zu verlängern.

Damals ließ ihn wohl ein Mix aus der Enttäuschung über den verpassten Europa-League-Platz und der Unzufriedenheit mit dem noch unfertigen Kader an seinem Engagement zweifeln. Lediglich drei Zähler standen nach neun Partien zu Buche, dazu ein Torverhältnis von 9:24. Nicht erst nach dem Pokal-Aus sah Svensson seine Arbeit in Mainz am Ende angekommen, doch erst jetzt teilten Sportvorstand Christian Heidel und Sportdirektor Martin Schmidt seine Meinung. Ein früheres Rücktrittsgesuch hatten sie abgelehnt.

Bis Saisonende nahm Svensson kein neues Engagement an. Dabei mangelte es nicht an Anfragen. Union Berlin hätte ihn schon damals (und kurz vor Saisonende abermals) gerne verpflichtet, Interesse bestand auch bei anderen abstiegsbedrohten Klubs. Alle handelten sich Absagen ein. Für Svensson war es eine Charakterfrage, nicht bei einem Klub anzuheuern, der in direkter Konkurrenz zu seinem Herzensverein stand. Auch das werden ihm die Fans des FSV Mainz 05 am Samstag mit Sicherheit danken.



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